Der finconaut Finanz-Blog

Mit dem Finanz-Blog stellen wir unsere Erfahrung und Expertenwissen in den Dienst gleichgesinnter Menschen. Wir kennen sowohl

  • die professionelle Perspektive aus der Erfahrung als Teil des Bankmanagements,

  • als auch die Perspektiv des Privatanleger in eigener Sache. 

Dieses Erfahrungswissen stiftet einen besonderen Mehrwert für unsere Lerser*innen. Dank neuer Finanzkompetenzen und verständlicher Erklärung wichtiger Verhaltensregeln und Anlageprinzipien wird der Blog nicht nur eine spannende Lektüre sein. Du wirst bestimmt schnell feststellen, wie sich Deine Entscheidungsqualität und Deine Anlageerfolge verbessern.

Die Verwirklichung Deiner Ziele wird mit finconaut schnell näher rücken!

Wenn Du nach finanzieller Freiheit und einer gerechteren Verteilung des Wohlstands strebst und mehr Resilienz in Dein (Finanz-)Leben bringen möchtest, dann bist Du hier genau richtig! 

Nimm Deine Veranlagung selbst in die Hand. Hier kannst Du Anlageerfolg erlernen. Deine Vorsorge ist viel zu wichtig, um sie anderen, dem Glück oder gar dem Zufall zu überlassen. Dieser Blog wird auf Deinem Weg eine wichtige Unterstützung sein:

  • Jedes Alter hat seine Vorsorgeschwerpunkte. Die 5-teigige Blogserie „Sorgenfrei älter werden“ erklärt ausführlich und verständlich worauf es bei der Vorsorge mit 30, 40, 50 oder 60 besonders ankommt und Du findest für jede Lebensphase hilfreiche Tipps zur geeigneten Vorgehensweise.

  • In der Blog-Serie „Markt.Talk“ werden aktuelle Marktereignisse mittels konkreter Hintergrundinformationen spannend erklärt und verständlich gemacht. Das gibt Sicherheit und hilft dabei, Situationen zu bewerten und besser einzuordnen. Hektischer Aktionismus ist teuer und beraubt Dich Deiner Chancen. Gemeinsam und informiert fällt es viel leichter Ruhe zu bewahren und sowohl Gier als auch Angst zu beherrschen. Dabei scheuen wir betreffend konkreter Festlegungen und Einschätzungen keinen Rückvergleich. Richte Deine Anregungen und Fragen einfach an office@finconaut.com.

Ausblick 2026

Ich habe gelernt: Wer die Vergangenheit versteht, kann die Zukunft besser einschätzen. Deshalb finde ich auch den systematischen Jahresrückblick immer sehr wichtig (siehe dazu den Blogbeitrag vom Dezember 2025). Der liefert dann eine faktenbasierte Grundlage für den Ausblick auf das neue Börsenjahr.

2025 wird als das Jahr der Marktschwankungen und Unsicherheiten in Erinnerung bleiben. Wobei der dominante Markttreiber die Politik Trumps war. Davon wird man auch 2026 ausgehen müssen. Der Jahresauftakt gab schon einen Vorgeschmack. Es gab eine US-Militärintervention in Venezuela, der US-Präsident bekräftigte seine Gebietsansprüche auf Grönland, drohte dem Iran offen mit einem militärischen Eingreifen und nahm einmal mehr Fed-Chef Jerome Powell ins Visier. Und die Börse reagierte mit neuen Rekorden. Wer konnte das alles vor einem Jahr vorhersehen? Ich nicht!

Trotz allem konnte man 2025 dank KI-Boom und Zinssenkungen wieder sensationelle Gewinne an den Aktienmärkten erzielen. Die mutig Investierten wurden mit einem weiteren Rekordjahr in Serie belohnt … und der Start ins neue Jahr schlug bereits in dieselbe Kerbe. Der Start ins neue Jahr war in den ersten Handelswochen auf jeden Fall fulminant. Das Momentum war erstaunlich. Geopolitische Risiken wurden vom Markt wie schon im vergangenen Jahr weitgehend ausgeblendet.Es ist kein Geheimnis, dass ich die Entwicklung seit einiger Zeit skeptisch beobachte, solange aber Megatrends wie KI und Edelmetalle weiter die Märkte stimulieren, spricht wie bereits mehrfach gesagt nichts dagegen, weiter vom starken Momentum der Märkte zu profitieren. 2026 könnten also wieder außergewöhnliche Renditen möglich sein, aber das wird nach meiner Einschätzung wie auch schon 2025 kein Selbstläufer sein! Es wird noch stärker als im zurückliegenden Jahr von der richtigen Selektion innerhalb bestimmter Assetklassen abhängig sein. Wie so ein selektiveres Vorgehen konkret aussehen könnte, davon handelt dieser Blogbeitrag.

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Market Talk - Kommt jetzt der große Crash?

Der Dezember steht eigentlich für saisonale Stärke an den Börsen. In diesem Jahr sind die Börsen jedoch nervös und zeigen sich orientierungslos. Ein befürchtetes Ende der KI-Euphorie, Rezessionssorgen und Unsicherheit über die weitere Zinspolitik sorgen für beängstigende Schwankungen. Auch ich habe über die Sommermonate schon geglaubt, meine Wahrnehmung sei vom Negativity Bias verzerrt.  Diese psychologische Tendenz lässt uns negative Erlebnisse stärker gewichten als positive. Zum Überleben reicht es beispielsweise, sich eine giftige Schlange zu merken, nicht die hunderten harmlosen. Ich befürchtete, Warnsignale zu sehen, wo keine sind, denn der Markt ignorierte alle Warnsignale konsequent und ein Rekord jagte den anderen. Doch nun warnt selbst die Deutsche Bundesbank und die Bank of England vor wachsenden Systemrisiken und sorgen sich um die Stabilität der Finanzmärkte.

Das Bundesbank-Vorstandsmitglied Michael Theurer teilte  in der Euro am Sonntag sein Erfahrungswissen mit den Lesern und warnte eindringlich:

„Sorgen bereiten mir die hohen Bewertungen an den Finanzmärkten. Da gibt es erhebliches Rückschlagpotenzial" und „Die Erfahrung zeigt, dass Märkte ihre Einschätzungen sehr überraschend ändern können".

Die vorgebrachten Argumente sind Grund genug für mich, hier nochmals einzuhaken …

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Börse, Finanzwissen Udo Marchetti Börse, Finanzwissen Udo Marchetti

Trumpsession

Während sich das Wirtschaftswachstum in den USA abschwächt und eine Rezession wahrscheinlicher geworden ist, holt Europa auf. Aktuell sorgt Trump für große Verunsicherung und das Anleger-Geld wechselt die Seiten und wird nach Europa verschoben. Es kann aber auch genauso schnell wieder in die andere Richtung gehen. Ist die Entwicklung nun ein nachhaltiger Trend oder nicht? Das ist die goldene Frage und entsprechend schwer ist die Einschätzung. An den Börsen wird die Zukunft gehandelt, und diese ist immer mit Unsicherheiten behaftet. So wenig einem Trumps Allüren gefallen mögen und was auch immer Trump treibt, man muss ihm immerhin zugestehen, dass er die Dinge in Bewegung bringt. Sei es nun Ukraine, NATO und Europas Sicherheitspolitik oder wirtschaftspolitische Themen, wie Zölle und US-Budget-Politik. Ob Trump und sein Beraterstab dabei gute Arbeit leisten oder schlechte und ob seine Politik ein goldenes Zeitalter einläutet oder das Gegenteil, ist auch eine Frage der Perspektive. Egal, wie man zu Trump steht, für simples Schwarz-Weiß-Denken sind die Themen viel zu ernst, komplex und zu wichtig. Man wird schon genauer hinschauen müssen, um sich abschließend ein belastbares Urteil bilden zu können. Das will ich hier tun.

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