Phasen einer Spekulationswelle
Ich habe im Rahmen der dreiteiligen Serie Informationen zu folgenden Inhalten in Aussicht gestellt:
Teil: Mit dem Ziel der Erklärung von universellem Finanzwissen, wie den Phasen einer Spekulationswelle im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen und allgemeinen Trends.
Heute sind wir beim 3. Teil der Serie und ich werde mit Hilfe von universellen Erkenntnissen nicht nur neue Fragen aufwerfen, sondern auch Orientierung und Antworten geben. Dazu werde ich folgende Themen bearbeiten:
Die Phasen einer Spekulationswelle
Zinsentwicklung & Anleihenmarkt
Das Öl-Desaster!
Am Schluss noch meine zusammenfassende Einschätzung der Situation
Die Phasen einer Spekulationswelle
Hier geht es um das Erkennen und die Differenzierung der Phasen einer Spekulationswelle. Ich möchte hier auf meine ausführliche Erklärung im Blogbeitrag vom Februar 2025 verweisen. Hier ist der Link zum Blogbeitrag: https://www.finconaut.com/blog-1/die-anatomie-von-hypes.
Ich werde hier nur einige wichtige Fakten zusammenfassen und anschließend die Gelegenheit nutzen, um vor allem Raum für die Verknüpfung von Theorie und aktuellen Informationen zu lassen.
In diesem Sinne rufen wir uns zunächst die Phasen eines typischen Hype-Zyklus in Erinnerung:
Innovation
Überinvestition
Enttäuschung
Bereinigung > Wer überlebt den Zyklus….?
Plateau der Produktivität
… und wo würde der KI-Boom in diesem Zyklus stehen?
Hinweise lassen sich aus den veröffentlichten NVIDIA-Zahlen und dem Ausblick von CEO Jensen Huang ableiten.
Alphabet (ein wichtiger Hyperscaler und Investor in KI-Infrastruktur) berichtet erstmalig einen negativen Cashflow.
Neue KI-Modelle aus China nähren die Sorge vor Überinvestitionen und Margenverfall.
Zusätzlich wächst aufgrund des Charakters der Deals zwischen NVIDIA und SK Hynix sowie OpenAI die Angst vor aufgeblähten Umsätzen bei NVIDIA. Jensen Huang hat in Aussicht gestellt, im nächsten Jahr den Verkauf (nicht die Auslieferung!) von Chips sogar zu verdoppeln!
Man könnte die aktuelle Entwicklung als deutliches Signal für da Erreichen der immer noch frühen Phase 2 (Überinvestition) werten.
Das bedeutet im weiteren Zyklus, dass die Überlebenden des marktbereinigenden Tal der Tränen und des darauffolgenden Reifeprozesses schließlich erst die ertragreiche Phase 5 erreichen werden.
Auch wenn KI die typischen Phasen eines Booms aufweisen mag, erfüllt sie jedoch nach meiner Einschätzung nicht die Merkmale einer Blase.
Was bedeutet das konkret?
Mir fällt zur Verdeutlichung und als warnendes Beispiel die Anfänge der Autoindustrie vor mehr als 100 Jahren ein. Damals gab es in den USA mehr als 2.000 Autohersteller! Heute sind gerade eine Handvoll davon übrig, die am Ende den Produktreifeprozess dauerhaft überlebt haben. Ganz andere Autobauer als heute dominierten über Jahrzehnte den Markt. Auch bei den Autos spielte gerade in den USA Energieeffizienz zu Beginn keine Rolle. Zu günstig war der Sprit und zu verführerisch das tiefe Brummen und die Kraft der Motoren. Doch dafür blieb am Ende nur eine Nische übrig. Den Massenmarkt dominierten andere …
Diversifikation ist das Gebot der Stunde. Besonders geeignet scheinen mir solche Unternehmen, die im Windschatten des anhaltenden KI-Booms profitieren können:
Die KI-Datenzentren brauchen nicht nur Chips, Server und Wasser zur Kühlung – sie benötigen vor allem zuverlässigen Strom. Der vom KI-Boom erzeugte Energiehunger muss erst gestillt werden und sollte bei Energie-Produzenten für eine Sonderkonjunktur und steigende Umsätze sorgen.
Darüber hinaus sollten auch Unternehmen, die Cybersicherheitslösungen bieten, von der steigenden Nachfrage in den Bereichen
digitaler Souveränität,
Lösungen zur Abwehr von Cyberbedrohungen sowie Verteidigung und innere Sicherheit,
besonders vom KI-Boom profitieren.
Zinsentwicklung & Anleihenmarkt
Die Zinswende ist definitiv eingeläutet. Zunächst +25 BP EZB, darauf Zinserhöhungen von der US-FED und Japan in der darauf folgenden Woche - ist das gut für Aktien? Nein, aber …
Der Schritt wurde von allen Entscheidungsträgern einstimmig getragen und hat auch aus Sicht der Mehrheit der Marktteilnehmer eine „Selbstverständlichkeit" dargestellt. Die Zinsschritte waren deshalb bereits eingepreist und keine Überraschung. Auch Warsh hat damit die Unabhängigkeit der Fed unterstreichen können. Weil auch die Wirtschaft als robust genug angesehen wurde, die Zinssteigerung zu verdauen, wurde sie von den Märkten ohne große Kursausschläge weggesteckt.
Bedenklich ist jedoch die Erosion der Netto-Cashflows der sog. „Hyperscaler“:
Der stabil positive Netto-Cashflow füllte in der Vergangenheit die Kassen und stärkte nicht nur die Selbstfinanzierungskraft, sondern finanzierte auch umfangreiche Aktienrückkaufprogramme. Nun schrumpft der Netto-Cashflow wegen der hohen KI-Infrastruktur-Investitionen bzw. wird sogar negativ.
So hat beispielsweise Alphabet eine 100-jährige Anleihe begeben, um den enormen Kapitalbedarf aus den KI-Infrastrukturinvestitionen zu refinanzieren! Zuletzt hat Motorola 1998 (!) eine vergleichbare 100-jährige Unternehmensanleihe begeben.
„Hyperscaler“ wie beispielsweise Alphabet werden so zu Konkurrenten von Staatsanleihen am Anleihenmarkt und treiben zusätzlich die Zinsen. Durch die höhere Zinsen steigt auch das Risiko von Kreiselfinanzierungen und der Profitabilität der hohen KI-Investitionen der sogenannten „Hyperscaler“ und ihrer Refinanzierer (bzw. Anleihenzeichner und Investoren).
Das klingt kompliziert? Stimmt! Ist es aber gar nicht, sondern klingt nur in Finanzdeutsch so kompliziert. Eine Übersetzung der Begriffe macht die Aussage sofort klar:
Eine Anleihe zu “begeben” ist nichts anderes als über den Kapitalmarkt einen Kredit aufzunehmen. Und wer eine Anleihe “zeichnet”, bedeutet als Kreditgeber bzw. als Gläubiger oder als Investor in Erscheinung zu treten.
Eine “Kreiselfinanzierung” (oder auch „Karussellgeschäft“ oder „Kettenfinanzierung“) liegt dann vor, wenn sich Firmen oder Personen gegenseitig Geld im Kreis leihen oder Rechnungen hin- und herschicken, um Umsätze aufzublähen oder finanzielle Stabilität vorzutäuschen.
Wenn echte Geschäfte also nicht genug Geld abwerfen, nutzen manche Unternehmen solche Karussellgeschäfte immer intensiver, um Banken und Investoren finanzielle Gesundheit vorzugaukeln – bis das Kartenhaus schließlich kollabiert! Dieses Risiko steigt in Zeiten steigender Zinsen aus folgenden Gründen:
Sinkende Gewinne: Höhere Zinsen machen Kredite teurer. Dadurch schrumpfen die echten Gewinne (Profitabilität) von Unternehmen, und das Geld wird knapp.
Wachsende Verzweiflung: Um eine drohende Pleite zu verhindern, versuchen angeschlagene Firmen verzweifelt, ihre Bilanzkosmetik aufrechtzuerhalten.
Das Öl-Desaster!
Seit 17.9.2026 wissen wir vom verzweifelten Versuch, die Ölversorgung der Welt im Fluss zu halten. Das Problem liegt bei der rund 1200 Kilometer langen East-West-Pipeline in der saudischen Wüste. Diese wurde in den 80er Jahren gebaut, um Ölexporte unabhängig von der Straße von Hormuz zu ermöglichen. Das funktionierte auch, bis am 10.9.2026 mehrere Pumpstationen von iranischen Drohnen getroffen wurden. Am 13.9.2026 wurde bekannt, dass von fünf großen Pumpenhäusern drei zerstört wurden.
Auf Satellitenbildern war zu erkennen, wie Saudi Aramco auf den iranischen Drohnenangriff reagierte: Der Konzern baut nur wenige Meter neben der zerstörten Pumpstation eine neue Leitung um die Anlage herum. Oberirdisch, provisorisch und so schnell wie eben möglich. Sie schicken zu diesem Zweck über 100 Bagger, Lastwagen und Baumaschinen in ein Rennen gegen die Zeit. Laut Branchenquellen und Focus online sollen vor Ort nur noch Rohölbestände gelagert sein, “um die Exporte fünf bis sieben Tage aufrechtzuerhalten.” Es handelt sich somit um keine normale Reparatur, sondern um eine Operation am offenen Herzen der Weltölversorgung. Die Umgehungsleitungen schaffen nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur höchstens 3,5 bis 5,5 Millionen Barrel am Tag (von rund 100 Millionen Weltbedarf). Durch die Beschädigung könnte wegen der angespannten Lage und mangels freier alternativer Ausweichrouten eine gewaltige Versorgungslücke entstehen! Auf dem Höhepunkt der Krise fielen täglich rund 13 Millionen Barrel Förderung aus. Kein früherer Konflikt hat dem Ölmarkt auf einen Schlag eine solche Menge entzogen. Tanker werden unbezahlbar, denn immer weniger Reeder sind bereit, die Transportrisiken einzugehen.
Und was macht Trump…?
Mehr Angst als KI macht mir die Trump-Regierung und ihre leichtfertigen Entscheidungen und ihre ständigen politischen Eskalationen.
Die jüngsten Ankündigungen von Donald Trump lassen die Energiepreise und Marktzinsen weltweit steigen und sie sind bestimmt nicht geeignet, die Märkte zu beruhigen. Trump heizt mit seinen Kommentaren die Inflation und die Zinsen an und versucht sonst mit Themen wie z. B. Grönland oder ob KI nun AI oder Superior Intelligence (SI) oder Extreme Intelligence (EI) heißen soll, von den eigentlichen Problemen abzulenken und maximal noch seine Wähler*innen anzusprechen.
Die besorgten Anleger*innen bewegt die Frage: Werden die globalen Märkte diese neuerliche politische Eskalation verkraften und wie werden sie auf den gleichzeitigen Zins- und Preisschock reagieren? Wie lange kann das noch gut gehen?
Trump nimmt sich aus der Schusslinie und versucht, die Schuld a den hohen Spritpreisen alleine Putin und Selensky zuzuschreiben. Außerdem versucht er, um 5.000 USD pro Kopf Wähler für die bevorstehenden Midterms zu kaufen und beschimpft den Sender CNN. Er beweist damit nur eines: maximale Ignoranz und Realitätsverweigerung. Eine Entspannung der Situation scheint daher in weiter Ferne, ganz im Gegenteil - es droht eine weitere Verschärfung!
Einen Lichtblick und Hoffnungsschimmler gibt es noch:
Vielleicht zwingen die bevorstehenden Midterm-Wahlen doch noch zur Vernunft! Oder Trump könnte eventuell nach den Wahlen und dem Verlust der Mehrheiten in beiden Häusern (Senat und Repräsentantenhaus) und dem Rückhalt in der eigenen Partei entmachtet sein und zur lahmen Ente mutieren.
Am Schluss noch meine zusammenfassende Einschätzung der Situation
Erst wenn die Erwartung der Marktteilnehmer, dass Aktienrenditen die Anleiherenditen übersteigen, zusammenbricht, wird die Zinswende nach meiner Ansicht zum Problem für die Aktienmärkte. Dann besteht allerdings eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine scharfe Korrektur oder gar eines Crashes. Bis so ein Szenario tatsächlich eintritt, wird die Schwankung mitunter beängstigend hoch bleiben, aber der Aufwärtstrend sollte bis dahin aufrecht bleiben. Das Vorhandensein einer persönlichen Anlagenstrategie, von Mut und zielorientiertem Stockpicking, sollten eine überdurchschnittliche Performance trotzdem ermöglichen.
Ich fasse einige wichtige Fakten zusammen:
Zuerst die gute Nachricht:
Ich gehe davon aus, dass der KI-Boom KEINE Blase ist. Dazu ist die Nachfrage in meinen Augen einfach zu stark und das Angebot zu eingeschränkt. Auch wenn das nicht bedeutet, dass alles, wo KI drauf steht, auch automatisch den Markt outperformen wird. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein “free lunch“ entlang der gesamten KI-Wertschöpfungskette geben! Diese Tendenz wird wohl nur sog. “Stock Picking” entgegengestellt werden können.
Nun die schlechten Nachrichten
Der endlose Ukraine-Konflikt, der geopolitische Brandherd Iran, Rezessionsängste und die europäische Verteidigungsfähigkeit sind u.a. bestimmende Faktoren für die Zukunft.
Die Zins- und Anleihenmärkte sind ein weiteres Indiz dafür, dass der KI-Boom indirekt doch zu einer Situation führen könnte, die die Börsen mit in den Abgrund reißt. Der Netto-Cashflow der Hyperscaler reicht nicht mehr zur Finanzierung der gewaltigen KI-Infrastrukur-Investitionen aus. Doch solange die Marktteilnehmer (dank des KI-Boom) höhere Aktienrenditen als Anleiherenditen erwarten, dürfte ein Zinsanstieg alleine weiterhin kein großes Thema sein. Es ist vielmehr das gleichzeitige Zusammenwirken vieler negativer Faktoren, das zu einer Überforderung der Märkte und letztendlich zu einem schnellen Stimmungsumschwung und in der Folge zu einem kritischen Markversagen führen könnte!
Beispielsweise sind auch die ungewöhnlich hohen Unternehmensbewertungen ein weiterer kritisches Baustein. Mittlerweile sind nämlich mehr Unternehmen im marktbreiten S&P 500 mit dem 10-fachen Kurs-Umsatz-Verhältnis bewertet (ca. 36%) als zu Zeiten, als die Dotcom-Blase (ca. 30%) platzte! Und die SpaceX-IPO schlägt mit einer Bewertung in Höhe des 100-fachen Kurs-Umsatz-Verhältnisses sowieso alles bisher Dagewesene. In diesem Fall wird die Bewertung nur noch durch gefährliche Spekulation getrieben. In diesem schwierigen Umfeld können selbst gute Unternehmen enttäuschen. Bisher ging es gut, nur das Enttäuschungspotenzial ist natürlich hoch und steigt von Berichtssaison zu Berichtssaison.
Man sollte sich folgende Zahlen vor Augen führen:
In den letzten 45 Jahren (!) wurden im Rahmen von IPOs INSGESAMT knapp über 4 Billionen Wert an die Börse gebracht. Im Vergleich dazu bringen die 3 großen Börsegänge heuer 5 Billionen Wert an die Börse! Schlimmer noch: Sie verkaufen zwar tolle Narative über astronomische Wachstumspotenziale, schreiben aber operativ nur Verluste und sind mit KGV-Maßstäben gar nicht beurteilbar. Bleibt nur zu hoffen, dass sich genug Investoren finden, die die Narrative glauben und die notwendige Liquidität aufbringen und auch investieren.
Auch der wachsende Widerstand und die Skepsis gegen Data-Center sind nicht zu unterschätzen und könnten zu einem teuren Problem für die Betreiber werden, sowie die steigenden Kosten für KI-Modelle sowie des notwendigen KI-Zugangs sind Treiber für Inflation und Zinsen und erhöhen die Risiken der Investoren.
Was den Ruf nach Regulierung betrifft, kann man nur die Frage stellen, wer eine Industrie regulieren soll, die die besten Köpfe bindet und sich so schnell entwickelt? Woher sollen so schnell die dafür notwendigen Kapazitäten kommen?
Der Graham Act von 2026 ist ein verschärftes US-Sanktionsgesetz, das Russland und den Iran durch Importzölle, Investitionsverbote und Finanzblockaden wirtschaftlich fast vollständig isolieren soll. Die durch den Graham Act verschärften geopolitischen Konflikte haben die Dieselpreise explodieren lassen, woraufhin Trump nun als Notmaßnahme ein Exportverbot für Diesel prüft. Die Zielsetzung Trumps ist, die Preise für amerikanische Wähler und die US-Wirtschaft vor den im November anstehenden Kongresswahlen zumindest vorübergehend zu drücken. Kurzfristig würde dies zu einem Überangebot und damit zu den erwünschten Preissenkungen in den USA führen. Außerhalb der USA hingegen würden Lieferengpässe und steigende Preise die Folge sein. Die Frage ist dann nur mehr, bei welchem Ölpreis der Welthandel zusammenbricht. Langfristig würde die zwangsläufig gesunkene Nachfrage nach US-Diesel zu einem Rückgang der Produktion und damit zu Lieferengpässen führen. Die Marktmechanismen sind hier klar: Ein Dieselexportverbot der USA würde letztendlich nur Verlierer hervorbringen.
Die synchrone Blockade von Energie- und Konsumgüterrouten im Roten Meer und in der Straße von Hormuz und die dadurch ausgelösten Lieferengpässe treiben zusätzlich die weltweite Inflation und Zinsen an. D.h. die vom Iran blockierte Strasse von Hormuz und die von Huthi-Rebellen blockierte Meerenge im Roten Meer fungieren beide als strategische Nadelöhre, deren Blockaden oder Gefährdungen unmittelbare Schockwellen durch die Weltwirtschaft jagen. Die durch die aufgrund der Blockaden gestörten Lieferketten zwingen den globalen Schiffsverkehr zu wochenlangen Umwegen um das Horn von Afrika, was die Transportzeiten drastisch verlängert. Durch den Ausfall dieser beiden strategischen Nadelöhre fehlen weltweit Containerschiffe und Bauteile für die Just-in-Time-Produktion. Gleichzeitig explodieren die Frachtraten und Treibstoffkosten.
Die finale Schlussfolgerung:
Nach meiner Einschätzung ergeben erst die vielen negativen Mosaiksteine das gefährliche Bild der aktuellen Gemengelage. Es zeichnet sich in meinen Augen leider immer deutlicher ab, dass Trumps kurzsichtiges und inkompetentes Verhalten, der Ölpreis und der KI-Boom gemeinsam zu einer gefährlichen Situation führen könnten, die das Potenzial hat, sich in einem schmerzhaften Crash zu entladen.
Aber jetzt freuen wir uns mal, dass der statisch schlechteste Monat des Jahres vorbei ist und das statisch beste letzte Quartal beginnt und wir hoffen, dass die Party noch weiter geht und die genannten Risiken vielleicht nicht eintreten (was natürlich immerhin auch eine Möglichkeit ist).